Tgei era quei huara chaotic a lima. Leu meiner atras cul auto drova nervis da fier, in tec cletg, bler gehupe ed per part eifach da gas. Gleiti veinsa lu schon avunda dal grond marcau.
Wir machen uns wieder auf den Weg in Süden. Schnell geht die Autobahn der Küste entlang durch kleinere Dörfer, runter bis nach Pisco. Wir kaufen hier einen originalen Pisco und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Nach den Bergen und kalt eine ganz schöne Abwechslung. Bald lassen wir uns vom wunderschönen Paracas Nationlpark berieseln. Wir fahren durch eine Landschaft wo sich Meer und Wüste küssen. Fahren, aber auch verfahren uns, denn die Route zum nächsten Ziel ist nur auf der Karte eine echte Strasse. Nach dem zehnten Mal wo wir an einem steilen Abhang stehen wo die Spuren runterführen ist für uns klar, dass wir zurück müssen. Auf der echten Strasse erreichen wir dann ohne Probleme die Oase Huacachina. Eine coole Oase mitten in der Wüste aber verdammt überlaufen mit Touristen aus der ganzen Welt, die mit halbseidigen Buggies die Dünen rauf und runter rotzen. Wir lassen das sein, besteigen zum Sonnenuntergang die Düne und spazieren durch den Park. Der nächste Tag bringt uns dann wieder komplett abseits aller Touristengruppen zu einem uralten Tal das wir durchqueren und die Wüste geniessen. Unter wunderschönen Sternen schlafen wir neben einem Hügel der uns etwas Windschutz bietet. So jetzt gehts aber wieder mal schneller. Wir fahren runter bis nach Nazca und bestaunen die wunderschönen aber etwas abstrakten Geoglyphen. Zum Glück sieht man diese auch ohne Flugzeug, denn dies wollen wir uns ersparen. Wir schlafen bei einem alten Bewässerungssystem der Inkazeit. Leider erfahren wir dass die Bewässerungssysteme ursprünglich aus sieben Zisternen bestanden, zwei wurden zerstört und zwei zur Müllentsorgung umfunktioniert. Wir fassen uns an den Kopf und gehen rasch weiter. Denn heute strecken wir die Nase wieder nach Osten und fahren rein in die Anden.
Bei der Fahrt durch die Berge macht Sabina noch Fotoshooting mit Chips. Ja ihr habt richtig gehört, während Diego und Mitsi sich den Berg raufschlängeln bewundert und beblitzt Sabina unsere neuste Errungenschaft an Chips. Artesano steht drauf und gefühlt sind alle 500 bekannten Kartoffelsorten aus Peru vertreten, sie leuchten blau, violett, gelb oder auch rot. Als das Fotoshooting fertig ist, gibt’s plötzlich ein “huuuch schau mal da”. Auf unserer Höhe im Tal schwirren zwei grosse Vögel, mit weissen Streifen “na hallo lieber Kondor”. Plötzlich gibt’s noch einen grösseren Aufschrei, denn wir durchqueren die Area Protegida Reserva Nacional de Vicuña und schon sehen wir auch die herzigen Flauschebällchen in ihrer ganzen Pracht. Ab an den Strassenrand und die ersten von vielen Fotos werden gemacht. “och jöö, so herzig, hesch gseh wia dia rennen”. Als Sabina sich dann wieder eingekriegt hat, können wir auch weiterfahren. Unser heutiges Ziel ist das Valle Sagrado, also die Region die früher mal das Hauptreich der Inkas war, genauer gesagt: Ollantaytambo, das Tor zu Machu Picchu. Als wir uns auf dem Campi gemütlich machten, und wieder mal Internet hatten merkten wir auch gleich, dass ein paar Freunde hier sind. Mit ihnen haben wir am nächsten Tag die Ruinen erkundigt und uns ein lokales Nachtessen gegönnt. Für Sabina gibts ihre momentane Lieblingsspeise Lomo saltado mit Alpacafleisch und für Diego gibts ein Alpacasteak an Knoblauchsauce, que rico (auf Deutsch übersetzt: mjamm mjamm). Bald werden noch die letzten Infos für unsere Reise nach Machu Picchu zusammen gesucht und wir haben für den nächsten Morgen eine Zugfahrt gebucht. Früh klingelt der Wecker denn in Aguas Calientes müssen wir uns noch unsere Exkursionstickets ergattern. Zu spät merken wir das der ganze Stress für nix war, denn am Nachmittag als wir aus Neugierde nochmals ins Ticketbüro gehen sind ca 50% der Tickets noch immer verfügbar. Zu unserem Glück dazu kommt noch, dass auf dem Hauptplatz Kafeebauern aus der Gegend ihre Stände aufgestellt haben und wir einen oder auch drei richtig gute Kaffees probieren können. Eingecheckt gehen wir auf dem Markt noch was essen und schlendern durch das Städtchen. Früh gehts wieder schlafen, denn zusätzlich zum Zugspurt muss auch der erste Bus erreicht werden. Viel zu früh sind wir an der Haltestelle und essen noch unser zmörgeli. Bei der Pforte und Kontrolle auf dem Berg dann endlich angekommen gehen wir endlich rein in diese sagenumwobene Ruine. Wie haben sie das gebaut, wieso haben sie das gebaut, was haben sie sonst noch alles gebaut? alle diese Fragen schwirren einem im Kopf rum wenn man einen wunderschönen wolkeneinhüllenden Blick auf diese Festung hat, alle diese Fragen und trotzdem keine denn man ist nur am geniessen. Die Häuser wie sie sich an riesige Felsen schmiegen und diese auch integrieren, Tempel die ohne moderne Instrumente ziemlich perfekt an der Sonne und den Gestirnen ausgerichtet sind. Wasser das in Schalen gespeichert wird, damit die Nackenstarre beim in die Sterne schauen ausbleibt (Diese Erklärung ist noch nicht offiziell fundiert, sondern von Doktor Diegalus). Wir geniesssen ganz fest die Baukunst und sind ganz hibbelig was wir hier im Valle Sagrado noch entdecken können. Jedes gute hat aber auch n Dämpfer: Auf dem Weg runter ins Dorf lernen wir den liebsten und herzigsten und coolsten Hund auf unserer ganzen Reise kennen. Ein mittelgrosser Schäfer, der aussieht als wäre ein Elternteil Fuchs läuft mit uns runter und kommt in der Stadt einfach nicht klar. Wir versuchen sie wieder raufzuschicken aber sie will lieber bei uns bleiben. Wir gehen dann ins Papillorama und lernen wie die Raupe zum Schmetterling wird und das nicht alles glänzige auch glänzig bleibt oder auch umgekehrt. Wir versuchen unser Hundilein auch da abzuhängen aber alles bringt nix. Am Schluss gehen wir mit ihr zum Tierarzt und versuchen ihr eine Wurmkur und Sterilisation zu bezahlen. Die Tierärztin meint jedoch, dass sie zur Vorbeugung von Korruptionsvorwürfen kein Geld annehmen kann. Sie behält den Hund jedoch eine Zeit lang da und wir hoffen, dass Inca (so haben wir sie genannt) nachher wieder rauf in ihre Festung geht. Mit zwei herzigen Amis trinken wir noch einen Pisco Sour und lassen den Abend ausklingen. 20 Meter vor unserer Unterkunft sehen wir aber ein bekanntes Gesicht. Unser Hundilein ist nicht auf ihre Festung rauf, sondern uns weiter gefolgt. Wir schätzeln sie nochmals und gehen dann ins Zimmer, wo sie leider nicht mitdarf. Am nächsten Morgen haben wir sie zum Glück nicht gesehen. Wir hoffen es geht ihr gut, so ein süsser Hundi. Mitnehmen wäre aber für uns alle nicht einfach/möglich gewesen. Darum haben wir ein Teil unseres Herzen in Machu Picchu gelassen.
Zurück in Ollantaytambo überlegen wir uns welche Stätten uns noch interessieren. Den Valle Sagrado Pass haben wir gekauft, deshalb lassen wirs uns so richtig gut gehen. Erst fahren wir das Testlabor der Inkas mit der Ruine von Morray an. Durch die verschiedenen Terassen ändern sich die klimatischen Bedingungen auf jeder Ebene und spiegeln deshalb verschiedene Regionen vom Reich wieder. Dann gehts in die antike Salzmine von Maras wo wir froh sind das unsere 91er Geschwister nicht da sind, denn sonst wären die Becken alle leer. Unser Schlafplatz wird uns verwehrt und das ist auch gut so, denn wir fahren als nächstes in Serpentinen den Berg hoch und schlafen bei einer wunderschönen Ruine, wo sich pro drei Tage etwa ein Tourist hin verirrr. Was für ein Gefühl, diese Ruinen einfach komplett alleine zu erkunden. Auf dem Weg zur Ruine von Pisac, gibts für Diego nochmals ein richtig gutes Cuy. Am Spiess wirds gebraten, das wichtigste jedoch sind die Gewürze und Blätter die in seinen Bauch gelegt werden, meint die nette Köchin. Die Ruine ist dann eher Marsch als Genuss, den von oben bis unten sind es schwindelerregend viele Höhenmeter. Wir gehen zum Abschluss auf den Markt, kaufen uns ein paar richtig dicke Wollsocken und kommen auf dem Hauptplatz noch mit einem netten Deutschen Päärchen ins Gespräch. Der Camping heute überzeugt uns voll und voller guter Tipps gehts am nächsten Tag noch mehr Ruinen und eine Handweberei besuchen. Bei der Handweberei erklären sie uns alles von der Wollgewinnung bis zum fertigen Produkt. Wir dürfen sogar noch zahme Alpacas streicheln und Diego wird vom halbzahmen Vicuña auserwählt. Auf seine Annäherungsversuche gibts zwei fette Spuckladungen mit Gras drin. Sabina meinte nur Tage zuvor, dass Lamas und Guanacos spucken, Vicuñas und Alpacas jedoch nicht. Weit gefehlt. Abends macht uns der super Campingbesitzer noch ein richtig hausgemachtes und super leckeres Lomo Saltado mit Chicha. Wir klipsen noch unsere letzten Ruinen von der Karte und gehen in der Zeit zurück zu einem Volk vor den Inkas, Riesige Dörfer haben die auch schon gebaut und mechanisch waren sie auch sehr fit. Bevor wir unsere Nase nach Cusco richten, gehen wir noch den vorallem auf Bewässerung ausgelegten Tempel der Inkas anschauen: Die Ruine von Tipon ist richtig schön. Vorallem der Klang hats uns angetan da man überall das Wasser plätschern hört, dass zum Teil von weit weg in Kanälen hergeführt wird.
In Cuzco angekommen unterhalten wir uns wieder mit anderen Autoreisenden. Lustigerweise sind auch unsere Freunde von Ecuador auf dem gleichen Platz und sogar ein Auto erkennen wir, dass wir mit anderen Reisenden die es jetzt verkauft haben getroffen haben. Wir lernen sogar noch ein Zürcher Pärchen kennen, mit denen wir ganz gut ins Gespräch kommen. Nachdem wir die restlichen Ruinen erkundigt, die Stadt angeschaut und mit unseren neuen/alten Freunden geplaudert haben, geht’s für uns noch ein Tag auf den Markt in Chinchero. Auf dem Markt zeigt Sabina wie wunderbar sie handeln kann und überall können wir die wahren Preise zahlen und sind seeehr beliebt wenn wir nochmals durchlaufen. Wir decken uns mit ganz vielen schönen Suvis ein. Auf dem Platz zurück machen wir noch einen schönen Abend und verabschieden uns mit dem Gruss, dass wir uns sicher bald wieder sehen.
Weiter geht unsere Reise zu den Regenbogen Bergen. Auf einem wunderschönen Campi angekommen, wird uns als erstes die Cuy Zucht gezeigt und wir lassen uns all unsere neugierigen Fragen dazu beantworten. Am Abend gesellt sich noch eine deutsche Familie auf den Camping und wir entscheiden, dass wir den Besuch am nächsten Morgen gemeinsam in Angriff nehmen. Die Regenbogen Berge sind ca. 2’000 Meter höher als unser Camping, deshalb gehts zuerst mit dem Auto steil rauf und nachher wird gelaufen. Wir müssen jedoch noch kurz die Hagel- und Gewitterfront abwarten, denn das kann gefährlich werden. Regenbogen Berge erklommen geniessen wir die verschiedenen Farben und wie sie zwischen weisser Landschaft super zur Geltung kommen. Wieder unten im Tal gehen wir weiter, denn nur etwa 70 km entfernt ist ein weiteres Ziel. Die Hängebrücke Q’eswachaka wird viel auch als die letzte echte Inkabrücke bezeichnet. Die Brücke besteht seit der Inkazeit und wird von ein paar tüchtigen Ortsansässigen jedes Jahr im Juli wieder erneuert. Erneuert, heisst hier komplett neu gebaut, da sie aus Grashalmen besteht die verrotten. Als wir drüber gehen sind wir froh, dass wir in der Halbzeit sind und sie schon viele Leute getragen hat und noch nicht den Elementen zum Opfer gefallen ist. Aber die Brücke hat uns sehr beeindruckt.
Unser nächstes Ziel ist weniger abenteuerlich, dafür genauso schön. Im Colca Canyon gehen wir auf Kondorsuche. Die Suche erweist sich eher als in Himmel schauen und aufjuchzen wenn wir wieder einen sehen. Beim zehnten werden die Juchzer dann weniger. Und schau da wer angerollt kommt. Unsere Kollegen in grauem Sprinter mit Z(wenig) H(irn:) Nummernschild gesellen sich auf den Platz neben uns. Wir palavrieren etwas und geniessen gemeinsam die Kondore. Da beider Ziel Arequipa ist, machen wir uns dann auch gemeinsam auf den Weg. In der Grossstadt finden wir eine unheimlich leckere Bäckerei und kehren mehrmals dahin zurück um uns mit geilem Brot einzudecken. Ansonsten schlendern wir durch die Stadt, schicken noch ein grosses Päckchen nach Hause und geniessen die Höhenmeter und das warme Wetter. Auf 2000 MüM sind wir uns sehr gut am erholen, denn bald gehts wieder rauf in die Berge.
Wir wollen alle beide nach Bolivien und machen uns dann gemeinsam auf den Weg. Nach ein paar Stops an Wasserfällen und Steinwäldern erreichen wir bald schon den Lago Titicaca, diesen immensen See auf dem Hochplateau. Unser Eintritt nach Bolivien gestaltet sich schwieriger als gedacht. Wegen Benzinknappheit und Streichung der Subventionen sind die Leute auf der Strasse am protestieren. Grenzen wurden geschlossen und die ganzen Chats sind am explodieren von Leuten die warnen und davon reden wie und wo sie festsitzen. Wir besorgen uns noch ein paar Kanister, füllen die in Peru und suchen uns einen Weg nach Bolivien.
Peru ans ha faszinà, usche divers e bler daplü sco be il Machu Picchu dai da vezzer. Las Persunas d’eiran tradiziunalas e reservadas, ma sul cordialas schi sa tavella cun ellas. Füss be da tuorner ün di, i da amo tant da vezzer. Ma al prüm vai inavant vers Bolivia, sperain cha nu restain picha usche sco ad Ecuador.

