Il cunfin da ir ora Honduras era plü stentus che tut tgei. In jüdaunt en stiblas da gummi ha fatg in stress imens. Nus essan stai leu duraunt marenda (jantar :) ed el ha manegiau chi seran tut per üna ura fin las duos, perquei veinsa stress. Cun tut quella hectic essan sez era vegni en stress ed sabina era bunamein vida grittar sil cunfin. Do in per copias eran lu pronts da ir el niemandsland, quel pitgen toc denter duai cunfins che essan id ora da in ed aunc bu entrai en tgel. Cuntaint veini viu che il umin cun stiblas da gummi vegn bu vinavon sin tgella vart. Uss pudaini entgeiver plaunsiu ed tranquilo l’entrada a Nicaragua.

Die Einreise in Nicaragua wurde aus vielen Quellen, als eine schwitzige Horrorshow bezeichnet. Drohnen sind verboten, Kameras sind halb verboten, Messer und Funkgeräte sind wohl auch verboten und sogar bei GPS machen sie teils Probleme. Als wir die Drohne auf der Post abgegeben haben, wollten wir noch unsere Lieblingsmesser mitschicken, durften dies aber nicht wegen Gefahrengut. Die Akkus der Drohne haben wir auch noch dabei. Mal schauen wie’s wird. Uns selber einzustempeln war ganz einfach. Für das Auto sind wir aber von einem Schalter zum anderen gegangen. Nachdem wir erzählt haben, dass unser Gepäck nicht alles einzeln durch den Scanner geht, werden wir aufgefordert mit dem Auto durch einen grossen LKW-Scanner zu fahren. Nein, nur einer darf mit also mussten wir uns aufteilen. Diego fährt rüber, muss das Auto mit laufendem Motor stehen lassen und wird gebeten sogar noch die Bauchtasche in’s Auto zu legen während er draussen ca. 5 Meter neben dem Scanner Platz nehmen muss. Der mobile Scanner fährt über unser Auto drüber und wir sind wieder vereint. 20 Minuten später kommt ein Polizist mit dem ausgedrucktem Scan und fragt uns eine nach der anderen die Türen zu öffnen. Er tastet kurz rein, fragt und ein paar Sachen, was sie sind und meldet dann bald das alles gut ist. Nach Messern haben sie uns nicht gefragt, vielleicht wissen sie, dass jeder Camper ein ganzes Sammelsurium an Koch- und Campingmessern hat, und jeder gute Schweizer mindestens ein Victorinox mitführt. Kurz darauf haben wir Stempel bekommen, eine obligatorische Versicherung gelöst und sind glücklich in Nicaragua angekommen.

Unser erster Stopp führt uns in ein Zimmer in Esteli. Nach herzlichem Willkommen gibt’s ein gutes Abendessen in einem lokalen Imbiss und wir hauen uns in die Federn. Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg eine Zigarrenfabrik zu besuchen. Nach einigen Absagen, werden wir bei Villa Cigars willkommen geheissen. Unser Rundgang startet, mit der Auswahl von Deckblättern und Rauchblättern. Viele viele Tabakblätter wurden vorgängig geerntet, getrocknet, fermentiert, in Büschel zusammengebunden und in die Lagerhallen gebracht. Hier werden sie auseinander genommen und nach Schönheit und Ganzheit sortiert. Unser Führer erzählt uns vom Anbau und was ein gutes Blatt ausmacht. Im nächsten Stopp werden dann Zigarren draus geformt. Beim Roller gefragt, nimmt er eine Zigarre raus, kontrolliert sie zieht kurz dran und gibt ihr Feuer. Ob wir auch eine wollen, beantwortet Diego mit einem strahlenden Ja und fragt ob man hier denn rauchen darf. Mit der Antwort, dass dies eine Zigarrenfabrik ist und man überall rauchen darf um die Ware zu testen reicht er ein Feuerzeug rüber und Diego qualmt gemütlich vor sich hin. Für den Rest der Tour, pafft er im Lager wo die Zigarren reifen, in der Verpackungshalle wo sie ihr schönes Bändchen bekommen und für jedes Land noch bestimmte Sticker von Zoll und Gesundheitswesen aufgeklebt werden. Sabina mag Zigarren nicht so, findet die Produktion trotzdem spannend.

Wir bedanken uns für die wunderschöne Tour und machen uns glücklich wieder auf in die Stadt.

Unser nächstes Ziel ist Leon, die heisseste Stadt in ganz Nicaragua und weiten Teilen Zentralamerikas. Leon ist berühmt für seine Universitäten und giltet als Geburtsort vieler Revolutionen. Bei einer Stadtführung, lernen wir viel über die Geschichte von Nicaragua, sehen interessante Wandmalereien und können noch gute Sachen auf dem lokalem Markt probieren. Unsere Führung endet mit dem Lieblingszitats unseres Guides “it was the best of times, it was the worst of times” (Es war die beste Zeit, es war aber auch die schlimmste Zeit). Tags darauf machen wir für was Leon heute eher berühmt ist. Als einer der jüngst ausgebrochenen Vulkane ist der Cerro Negro noch nicht bewachsen und man kann, nach einem anstrengenden Fussmarsch hoch, mit einem Schlitten runterfahren. Der Fussmarsch hoch haben wir uns steiler vorgestellt, aber mit angenehmem Lüftchen ist auch das 5 Kilo Sandboard nicht so schwer. Für Diego war’s auch witzig in dieser Hitze in Snowboardschuhe zu stehen und mit einem kaputten Snowboard den Vulkan runterzukurven. Im Herzen hat’s aber wehgetan so über den Kies mit einem Snowboard zu raffeln.

Unser nächstes Ziel war ein Zufall, der in einem kulinarischen Höhenflug geendet ist. In einem Hostel an der Küste konnten wir unser Auto hinstellen. Der Besitzer, ein Italienischer Motorradfahrer, ist vor fünf Jahren nach Nicaragua ausgewandert ist. Am Abend hat er uns Pasta mit Tomatensauce gekocht. Für uns ein einfaches Gericht. Für ihn eine 4-stündige Zauberei. Das Fleisch kam zuerst in Backofen, dann wurde es mit Weisswein abgelöst und am Schluss noch in der Tomatensauce geschmort. Die Pasta hat er am Nachmittag natürlich frisch zubereitet. Unsere Zungen lagen auf dem Boden, unsere Geschmacksknospen waren im Himmel, unser Gastgeber war am Lachen und wir wussten nicht wie wir jetzt noch weiterreisen können. Unser Gaumen dankt dir und verteufelt dich für diese Pasta, die sogar in Italien nur mit Glück gefunden werden kann. Nach diesem wunderbaren Abendessen sassen wir mit Toña (dem Hund und dem Bier) noch am Tisch und liessen ein Gewitter über uns ziehen. Der Abschied fiel uns schwer. Es hat wieder mal gut getan unseren spanisch-italo Mix zu reden, unseren Geschmackssinn italienisch zu besänftigen und stundenlang miteinander über alles chiachierare (schwatzen). Mille grazie.

Unser nächstes Ziel führte uns wieder ins Inland. Wir haben was ganz spannendes vor. An einem Vulkankratersee hat es eine Tauchschule. Obwohl der Überlebensinstinkt gemeint hat, dies sei eine dumme dumme dumme Idee haben wir uns für einen Tauchgang angemeldet. Nach einem kurzen Briefing sind wir in den See gewatet und liessen uns immer weiter von der Oberfläche runtertreiben. Der Boden hat sich angefühlt wie Gelee. Wabblig wie Diego in seinen Speck-Jahren. Die Sicht war nicht Spektaklär weit, trotzdem sahen wir einige endemische Fischarten. Auch durften wir unsere Hand in eine warmen Zufluss strecken. Schlussendlich waren wir glücklich, wieder mal Tauchen zu dürfen. Auf dem Camping haben wir auch wieder unsere guten Freunde aus Deutschland getroffen und entschieden, dass wir mit ihnen über den Darien Gap verschiffen werden. Bis Mitte Juli müssen wir also nach Panama kommen.

Nach einem kurzen Stopp in Granada ging’s dann weiter Richtung Strand, wo wir ein paar ruhige Tage mit Wellen spielen und Stanley Cup Final, schon wieder Edmonton Oilers gegen Florida Panthers, schauen verbracht haben.

Nos dis a Nicaragua vaini jaldau plü che vain spitgau. Sco cha noss Guide ha descrit: i sun ils meglders temps, ma al listess eir il plü mal dals temps. Usche esi proppi eir a Nicaragua. Ma i sa bada cha tschertas robas sun in müdamaint. E nus sperain ferm cha in ün per ons dai lura be amo bunas robas. La gleiud cordiala ed amiaivla cha vain imprais a cugnoscher vessan marità.

 

Übersetzungshilfe =)