Quei cheu era schon dal’entschatta ün grond böt da noss viadi. Nus vein mai saviu sche vegnin aschia lunsch, ed era sch’ils raps bastan er’aunc per far quai. Uss essan rivi fin quia ed quai stuain doch era jalder.

Die Galapagos Inseln waren schon immer ein Traum von uns. Die Geburtstätte der Evolutionstheorie, Natur die seit Jahren unbeeinflusst vom Menschen gedeihen kann. Unser Traum und Vorstellung der Galapagos. Zuerst jedoch müssen die Kompliziertheiten, die ein solch geschütztes Paradies mit sich bringt überwunden werden. Für den Eintritt auf die Galapagos brauchen wir Rückflug, Hotel Buchungen, Onlineformulare und Flugtickets. Bei Formularen und Fragen was verboten ist auf die Inseln zu bringen hilft uns aber unser Campingplatz Besitzer. Mitsi wird sicher verstaut und wir auf den Flughafen gebracht. Dort wird dann erstmal unser Gepäck auf Früchte und Lebensmittel kontrolliert und plombiert. Da wir nix haben geht’s schnurstracks ins Flugzeug und unser Abenteuer auf dem Abenteuer beginnt.

Galapagos Ankunft: Wir merken schnell, dass die Inseln organisierter sind als der Rest von Ecuador und grossen Teilen Südamerikas. Beim Gespräch mit dem Taxifahrer erfahren wir auch, dass es hier anders ist als sonst: Wer Schaisse baut wird nicht auf die Insel gebracht, sondern von dieser verbannt, denn viele wollen ein geregeltes Leben wies auf der Insel eher gibt. Unsere erste Unterkunft haben wir im Dorf San Cristobal. Gepäck verstaut machen wir uns auf um das Städtchen zu erkunden. Am ersten Pier entdecken wir die ersten Krebschen, Seelöwen und Schildkröten im Wasser. Wir sind überglücklich und machen ganz viele Fotos ohne zu wissen, dass dies nur der Anfang ist. Nachtessen gibt’s Casero, einheimisches Menü das an jeder Strassenecke angeboten wird. Der nächste Tag startet mit Abklappern von Tauchschulen. Welche macht n guten Eindruck, welche hat Plätze frei und mach das was wir wollen: Ein Auflug zum Kickers Rock oder Leon Dormido wollen wir uns gönnen. Nachdem wir für den nächsten Tag gebucht haben, geht’s mit Schnorchelausrüstung zu einem kleinen Strand in der Nähe des Flughafens. Dort sehen wir gerade noch wie ein Seelöwen Baby geboren wird und schnorcheln nachher mit Seelöwen und ganz vielen Schildkröten. Sabina ist vom Vortag noch müde und versucht ein Schläfchen zu machen, wird jedoch von einem aufmüpfigen Seehund von ihrem Badetuch vertrieben. Als er uns in Ruhe lässt merken wir, dass er der Krawallmacher ist und nicht nur Menschen sondern auch andere Seehunde bei ihrem gemütlichem Nap stören will. Beim zmittag werden wir dann von Darwinfinken belagert, die sich wohl auf essende Touristen spezialisiert haben. Ein paar sind sogar so frech, dass sie nicht nur aufs Badetuch sondern auch auf uns rumhüpfen mit der Hoffnung ein paar Brösmeli zu ergattern. Nach dem Nachtessen werden wir Zeuge wie die Strassenblockaden hier auf den Galapagos ablaufen: Wenn sich ein Seehund auf die Strasse liegt, kommen alle anderen auch und die Touristen und Einheimische versuchen sich mehr oder weniger erfolgreich durchzuschlängeln. An Autoverkehr ist gar nicht zu denken, denn die gehen nicht auf die Seite.

Am nächsten Tag geht’s dann früh morgens ab aufs Boot. Wir bekommen ein Briefing, schlüpfen in unsere Anzüge und rein gehts ins kühle Nass. Kühl ist relativ, kalt ist aber sicher. Trotz dickem Neopren merken wir wie die Kälte sich schon beim Testtauchgang ausbreitet, geht dann aber schon okay. Nach dieser kurzen Tortur werden wir aber schon auf der Bootsfahrt belohnt: Im Wasser vor und hinter dem Boot surfen ca. 10 Delfine und haben Spass und. Selbst im Wasser können wir dann die Tierwelt so richtig geniessen. Solange du keine hektischen Bewegungen machst, kommen Schildkröten und ganz viele Fische zu dir und man fühlt sich als Teil des Ganzen und nicht als invasive Spezies wie wir uns sonst immer verhalten. Wissen wohl nicht, dass ihnen der schlimmste Fressfeind gegenüberschwimmt.

Mittagessen gibts auch auf dem Boot und zum den Nachmittag vertreiben werden wir in einer abgelegenen Bucht mit wunderschönem Sandstrand, die eigentlich nur von Seelöwen und Schildkröten bewohnt ist. Haaach was für ein Tag. Super happy und mit tausenden Eindrücken fallen wir am Abend ins Bett.

Der nächste Morgen beginnt zäh, aber trotzdem müssen wir das Boot für den nächsten Tag buchen und gehen noch einen anderen Strand erkunden. Dort können wir dann wieder mit Schildkröten und Seelöwen spielen und sogar die Iguanas bei der Futtersuchen beobachten. Die Tiere haben sich in den Jahrtausenden angepasst und können wegen der Futterknappheit an Land auch Unterwasser sich Futter besorgen. Mit ihrem Schwanz als Ruder schwimmen sie in die Bucht raus, tauchen ab und knabbern Algen von den Steinen am Meeresgrund. Wenn sie satt sind oder die Luft ausgeht gehts wieder rauf und wenns zu kalt wird, müssen sie an Land und sich wieder aufwärmen. Dies ist so beeindruckend zuzuschauen, dass die Stunden wie im Flug vorbeigehen und wir gar nicht merken dass wir uns auch wieder mal an Land aufwärmen sollten. Danke San Cristobal, wenn die anderen Inseln nur halb so cool werden, haben wir die Zeit unseres Lebens.

Nach einer 4 stündigen Bootsfahrt, die Sabina einfach verschlafen hat, kommen wir auf der Hauptinsel Santa Cruz an. Hier merkt man, dass alles etwas touristischer und grösser ist. Wir wollen schon wieder Tauchschulen abklappern, merken aber das Sonntags um 16:00 Uhr vieles schon zu hat, also gehen wir essen und geniessen den Pier mit den vielen Seelöwen. Am nächsten Tag gehen wir wieder klappern. Diesmal mit Erfolg und wir melden uns für den nächsten Tag bei einer Schule, dann ein Tag Pause und nochmals bei einer anderen. Santa Cruz hat leider nicht ganz so schöne Schnorchelmöglichkeiten, da vieles mit Tours gemacht werden muss, aber wir geniessen trotzdem unsere Zeit da. Am morgen gehts dann statt aufs Boot, auf einen Pickup und mit diesem und unserem ganzen Material fahren einmal quer über die Insel wo auch der Flughafen ist. Da Tauchspots eher im Norden sind, besteigen wir erst hier unser Boot und lernen im Auto noch spannende Leute kennen. Auf dem Boot wissen wir dann schon wie kalt es ist und sind besser vorbereitet, wobei auch unser Bleigürtel dementsprechend angepasst werden muss. Der Testtauchgang klappt super und schon sind wir wieder in unserem Element. Der Tauchgang beginnt gemütlich und an der Obefläche entdecken wir dann bald auch noch einen grossen Schatten. Dies ist sicher ein Hai und nach Nachfrage bestätigt unser Tauchlehrer, die Sichtung des einheimischen Galapagoshais. Weiter gings mit Trompetenfischen, Kugelfischen, Barracudas, Stachelrochen, Weisspitzenriffhaien und Seesterne in allen Farben und Formen. Falls ihr taucht, überspringt bitte nie den SafetyStop: Nicht nur für die Sicherheit, sondern bei uns ist auch eine Schule von ca. 20 Adlerrochen vorbeigeschwommen. Dieser Anblick werden wir wohl nieeeeemals wieder vergessen.

Zurück an Land merken wir das der Ausflug kälter was als gedacht. Sabina ist schon am Abend etwas verkältet und wir suchen eine gute Suppe. Wir landen bei einem Japanischem Restaurant. Für Sabina gibt’s Ramen und für Diego ein Thunfischtartare, dass ihm jetzt noch den Gaumen verzaubert. Am nächsten Tag wird der Patient gepflegt. Wir holen Ingwer, Echinacea und Brot mit Avocados, denn wir müssen fit sein für den nächsten Tag. Am nächste Tag geht wieder rauf zum Hafen und wir erfreuen uns an der coolen Crew und unseren Mitfrierenden. Aus der ganzen Welt sind Leute hergereist um auf den Galapagos tauchen zu gehen. Wir sehen auch unsere finnischen Freunde vom letzten Tauchgang wieder. Die Hinfahrt wird nochmals gekrönt von einem Schwarm Delfinen, sicher an die 100 Stück schwimmen um unser Boot und surfen in den Wellen, die wir erzeugen. Jetzt fühlen wir uns fast schon wie Einheimische, wenn der erste Schock überwunden ist kommt einem das Wasser noch immer kalt vor, aber sobald die ersten Tiere, Pflanzen und Korallen vor einem sind, ist dies komplett vergessen und man lässt sich nur treiben. Wir tauchen an einem Felsen, der von oben klein aussieht, von unten aber viele Terassen offenbart und auf jeder treibt sich was anderes rum. Unser Tauchgang ist wieder gespickt von Haien, diesmal sogar einem Hammerkopf, vielen bunten Fischen, Moränen, Gartenaalen und einer Gruppe Mobula Rochen. Auch dieses Mal präsentiert sich der Safety Stop in seiner vollen Pracht. An uns vorbei ganz langsam und bedächtig schwimmt ein riesiger Mantarochen. Vielen Dank für diesen wunderschönen Abschied von unseren Tauchgängen auf den Galapagos. Überglücklich kehren wir nach Santa Cruz zurück und buchen noch die Überfahrt auf unsere letzte Insel: Isabella

Isabella ist ein kleines verschlafenes Nest. Bald kennen wir die meisten Caseros und auch die guten Schnorchelplätze, die Seelöwen grüssen uns wie alte Freunde. Wir verbringen unsere Tage damit Schildkröten zu beobachten und mit Seelöwen zu spielen. Von unserem Guide haben wir gelernt, dass sie neugierig sind und es lustig finden wenn man Luftblasen macht. Während wir Luftblasen erzeugen schwimmt er zu uns, stoppt ein Meter vor uns und macht auch Luftblasen. Dann taucht er wieder und schwimmt unter uns durch. Als wir uns super amüsiert habe, kommen dann auch andere Leute und wir lassen denen den Vortritt. Am nächsten Tag werden Velos gemietet und wir erkunden was es an Land noch alles gibt. Schnell finden wir die Riesen-Schildkröten und bleiben bei diesen gefühlt 1000 Fotos lang. Irgenwann gehts dann weiter wo man ne wunderschöne Aussicht über die Insel hat. Nach noch mehr Schnorchelsessions mit den Seelöwen und Schildkröten entdecken wir auch noch einen Stachelrochen und müssen bald schon Abschied nehmen.

Für uns gehts wieder zurück nach Santa Cruz den bald müssen wir wieder zurück aufs Festland. In Santa Cruz machen wir aber trotzdem noch n Spaziergang zu einem Strand am anderen Ende der Insel. Spaziergang ist wunderschön, Schnorcheln ist aber nicht so gut, da die Sicht gefühlt 2 Hände beträgt. Als wir dann aus dem Wasser waten, schon deprimiert sehen wir, dass sich was grosses in knietiefem Wasser bewegt. Schnell wird gesucht und wir entdecken einen Baby Hammerhai, ca 50 cm lang der so nah am Ufer rumschwimmt. Wooow wir bekommen hier ein wunderschönes Abschiedsfest geboten, da will man fast nicht gehen. Trotzdem, am Abend gehts nochmals zum Pier um kleine Haie zu beobachten und am nächsten Tag müssen wir schon unseren Flieger besteigen. Wir fliegen leider wieder zurück ans Festland aber wir sind uns sicher, dass dies nicht unser letzter Besuch war. Wie wunderschön ist es zu erleben, wie sich die Natur entwickelt hätte, wäre der Mensch nicht so eine verantwortungslose und destruktive Spezies. Tiere die keine Angst haben, da sie nicht gejagt werden. Genug Fressen für alle, sodass auch der “böööööse” Hai mit keiner Hirnzelle denkt er müsse uns angreifen. Und trotzdem hören wir täglich wie die Galapagos von den dummen Leuten nicht verschont bleiben. Ob Drogenumschlagplatz, Militärstützpunkt, illegalen Fischfangflotten oder einfach nur die verdammten Turis die meinen, dass dies ein Streichelzoo ist. Wir bekommen noch heute das kalte Kotzen, wenn wir hören dass Leute einfach nur dahin sind, um Seelöwen, Iguanas und sogar Haie zu streicheln. Leider dieselben Leute, die nicht verstehen wieso man für alles ne Tour braucht: Ihr seid der Grund wieso. Wir hoffen, dass es mehr Leute gibt, die dieses Paradies so geniessen können wie es ist und durch diese Erfahrung auch dafür einstehen können mehr Gebiete unter Naturschutz wie diese wunderbaren Inseln zu stellen.

Unsere Rückkehr auf das Festland wird im anderen Blog weitergeführt aber dies war sicher eine unserer schönsten Passagen, da wir uns gefühlt haben, wie auf einem anderen Planeten oder besser gesagt, wie auf unserem wie er sein sollte und nicht wie er ist.

Las Galapagos d’eiran amo bler plü bellas sco quai cha vain sa miss avant. Mincha di sa gniva avant sco ün Film da National Geografic e nus dimmez aint. Ils inscunters cullas be-schas e la natüra ans resta per adüna in buna memoria. Fin la prossma jada Galopagos <3

 

Übersetzungshilfe =)