Da costa rica audins adüna bler. Quasi tuts eran quia en vacanzas. Nossas expetaziuns eran lu era aultas. Nus lessan veser animals, nus lessan ir ella caribic, nus lessan ir en la dschungla. Tgei ei quei pajais propi, pertgei van cheu tuts en vacanzas, eisi different da tgels pajais ni eisi simplamein in hype.

S ussafahra us Nicaragua isch natürli nit so eifach gsi wie ma sich denkt het. Man kommt an und es hat kilometerweise Schlange von LKWs. Vorsichtig fahren wir dran vorbei und hoffen, dass wir nicht zurückgepfiffen werden. Am Kontrollhaus angekommen stempeln wir uns aus ohne Probleme und dann meint der Zöllner das wir jetzt unsere Sachen auf’s Förderband und durch den Scanner bringen sollen. Nachdem wir ihm erklärt haben, dass das Auto nicht auf den Scanner passt, meint er etwas mürrisch das er’s dann manuell checken will. Ein paar Türen werden geöffnet, ein paar Sachen gefragt was sie sind. nach drei Minuten ist die Kontrolle dann durch. Auf dem Rückweg meint er noch, dass er eine Machete im Auto entdeckt hat. Mit einem Augenzwinkern erklären wir, dass dies wahrscheinlich die Säge war die wir dabei haben, lässt es dann auch gut sein. Costa Rica rein fahren ging dann ziemlich schnell.

An einer weiteren kilometerlangen Schlange von LKWs vorbei, fahren wir zu unserem ersten Ziel. Ein Camping ca. 30 km hinter der Grenze (die LKW Schlange hörte wenige Kilometer vor dem Camping auf). Beim Camping werden wir herzlichst in einem St-Galler Dialekt begrüsst. Angekommen und gleich werden wir rausgerufen ob wir ein Faultier sehen wollen, natürlich sind wir auf den Beinen und sehen am Baum unser erstes Faultier hängen. Wir merken jedoch auch, wie schwer es sein wird Faultiere selbst zu finden. Auf dem Camping lernen wir ganz viele coole Leute kennen. Die meisten sind von Süden nach Norden unterwegs und können uns ganz viele Tipps und Tricks mitgeben, dies wird natürlich erwidert und mit einem guten Bier begossen. Da wir nicht warten wollen, bis unsere Drohne in Liberia ankommt (die Drohne haben wir von Honduras nach Costa Rica verschickt, da sie in Nicaragua nicht erlaubt ist) machen wir uns auf den Weg zum Nebelwald von Monteverde. In sintflutartigem Gewitter kommen wir auf ein Fussballfeld an, das unser heutiger Schlafplatz ist. Als es aufhört erkunden wir noch etwas das Dorf und holen uns was feines zum Kochen. Der nächste Tag startet früh mit einem Spaziergang im Nebelwald. Wir sehen viele Vögel, Echsen und wenig Leute. Für einen Kaffe gehen wir natürlich ins Kolibri Kaffe. Dort schwirren Sabina ganz glücklich viele viele Kolibris um die Ohren. Irgenwann im Gewusel kommt ein Guide und meint der Pfad da hinten ist etwas gefährlich, da eine giftige Schlange im Busch in Lauerstellung ist. Für unsere Fahrt nach Liberia zurück nehmen wir eine andere Strecke und schlafen bei einem herzigen Camping der aussieht als wäre er in den Schweizer Hügellanden. Auf den Wiesen neben uns grasen unsere schönen gescheckten Kühe und mit einem wunderschönen Nachtessen geniessen wir den Sonnenuntergang.

Unsere Drohne ist gut angekommen, wir gehen noch einkaufen und dann gehts wieder ab in die Berge. Dieses Mal schaffen wir’s weiter und können die Pfade von einem alten Vulkanausbruch erklimmen. Mit der Drohne sieht man schön wo die Lavafelder aufhören und wie die Natur langsam alles zurückerobert. Auf dem Weg sehen wir natürlich wieder viele Vögel und ein Agouti. Im grösseren Örtchen finden wir Unterschlupf in einen von einem Tico (so nennen sich die Costa Ricaner) geführten Camping. Kurz geht er mit uns noch Faultiere suchen. Die Suche wird jedoch nach ein paar Minuten aufgegeben weil er meint, dass es bald zu regnen beginnt. Wooow was für ein Timing, zwei Minuten später fängt es an wie aus Kübeln zu schütten. Keine laue Schauer sondern ein Bach neben unserem Auto. Den nächsten Tag geniessen wir die Ruhe auf dem Camping und lernen die Faultier-Familie kennen die dort lebt. Relaxed vom Campingstuhl aus können wir zusehen wie sich die zwei- und dreifingrigen Faultiere das Restwasser aus dem Fell kämmen. Der Nachmittag bringt dann Sonnenschein und ein paar wunderschöne Aras die neben uns im Baum sitzen. Am Mittag gab’s jedoch noch ein kurzer Schockmoment: Für ca. zwei Stunden hat uns eine Heuschrecke in Blattform (Esperanza genannt) Gesellschaft geleistet. Wir merken bereits wie sie ein bissel torkelt und denken uns nichts weiteres. Der Basilisk (grosse Eidechse) hat dies aber auch gemerkt und denkt sich ganz viele Sachen dazu. Anfangs bleibt er im Blätterhaufen und hat fünf Meter Abstand, irgendwann schnellt er aber nach vorne, rennt auf uns zu, dreht kurz ab und schnappt sich die Heuschrecke. Nach mehrmaligem Nachfassen hat er sie im Mund und rennt genüsslich wieder in sein Versteck zum Blätterhaufen. Ein bissel geschrien haben wir beide, aber eingreifen konnten wir trotzdem nicht. National Geographic lässt grüssen (wer Interesse hat, darf für den Film anfragen, aber diesen können wir nicht allen Lesern zumuten). Nach diesem Abenteuer gehts weiter rauf Richtung Atlantik (Karibik). Der Stopp beim Faultier Dschungel bringt uns nochmals näher an viele Faultiere. Unter professioneller Anleitung sehen wir ganz viele ganz nah und lernen, dass sie nur runterkommen um sich zu erleichtern, darum hat’s um ihre Bäume ganz viele Kothäufchen. Freudig treffen wir wieder unsere Containerbuddies und schmieden Pläne für den Strand.

Am Strand angekommen, geniessen wir das Paradies das wir gefunden haben. Nach kilometerlangen Bananenplantagen öffnet sich das Fenster an’s Meer. Wir finden ein wunderschönes Plätzchen unter Palmen und machen’s uns gemütlich. Aus Freude gibt’s noch ein Fläschchen Rum, den Karibik ohne Rum ist wie Palmen ohne Kokosnüsse. Die Rechnung für unser abendliches Saufen und im Sand Rumgegrüble bekommen wir am nächsten Tag. Sabina ist völlig zerstochen von Sandfliegen. Ihre Beine sehen aus wie eine Buckelpiste im Frühling. Das viele Kratzen hilft auch nichts darum holen wir am nächsten Tag eine Creme die helfen soll. Ab dann heisst es unser Meergebade zu Timen, damit die Creme nicht sofort abgewaschen wird. Unsere Tage an der Karibik sind trotzdem super und wir geniessen das süsse Nichtstun, klettern noch auf eine Palme um Kokosnüsse zu ernten, schauen den Krabben beim Spielen zu und beobachten Aras und Kapuzineräffchen. Da es hier nicht nur Kokosnüsse, Bananen und Fische gibt, machen wir noch eine Schoko-Tour. Als wir ankommen sieht’s etwas baufällig aus und wir fragen uns ob wir am richtigen Ort sind. Als die Besitzerin kommt, merken wir schnell das wir genau richtig sind. Sie gibt uns frische Kakobohnen, die süss und fruchtig schmecken. Wir löchern sie mit Fragen und erfahren, dass dies die letzte Parzelle von einer riesigen Plantage ist, sie diese jetzt übernommen hat und es sehr schwer ist, mit den grossen Produzenten mitzuhalten, sie aber Erfüllung darin findet. Wir sehen den ganzen Prozess und können aus jedem Schritt die Kakaobohne versuchen und mahlen auch unsere eigene Kakaomischung. Beim Probieren lernen wir, dass Schokolade mit ganz vielen Geschmäckern passt: Probiert mal Schokolade mit Knoblauch und Salz oder Schokolade mit Oregano :).

Nach diesen wunderschönen Tagen in der Karibik gehen wir wieder rauf in die Berge, unser heutiges Ziel ist ein, von unseren deutschen Freunden liebevoll gennantes Forellenpuff. Bei der Forellenfarm angekommen, gehen wir erst Mal wandern und fangen am nächsten Tag zwei wunderschöne Forellen. Diego ist im Himmel, Sabina isst ein bisschen Fisch, findet die Pommes aber viel zu labbrig.

Am nächsten Tag müssen wir früh raus, denn wir haben uns zum Ziel gesetzt einen der Göttervögel zu finden. In Südamerika ein Symbol für Freiheit, denn gefangene Vögel sind immer verendet. Auf viele Geldscheinen, Wappen und Logos ist er abgelichtet. Nachdem wir auf 3000 M.ü.M geklettert sind, fahren wir wieder runter und kommen in ein nebliges Tal. Die Strassen sind steil, schlecht und verdammt eng. Doch wir kommen glücklich an, schlafen auf den Vordersitzen und stehen früh auf. Heute suchen wir den Quetzal, diesen wunderschönen und faszinierenden Vogel. Im Kaffe haben wir uns am Tag zuvor noch schlau gemacht, wo er zu finden ist und wie sein Ruf tönt. Bei Sonnenaufgang sind wir mit Feldstecher bereit, schauen und hören raus in den Wald, wechseln unsere Stellung und suchen weiter. Auf dem Ast, viel zu weit für die Kamera entfernt, aber mit Feldstecher schön zu sehen, hat es eine Silhouette die nicht zum Baum passt. Das ist ein Vogel, und ein grosser. Unser wunderschönes Quetzalmädchen taufen wir Esmeralda. Esmeralda bleibt noch etwas sitzen, geht dann zu einem anderen Ast und verschwindet wieder in den Nebelwald. Wir bleiben weiter am gleichen Ort, und sehen ganz weit entfernt noch ein paar Mal das Smaragdgrüne Glitzern von wunderschönem Federkleid. Glücklich und froh machen wir uns auf den Weg den Nebelwald wieder zu verlassen. Wir fahren rauf auf 3’200 M.ü.M., geniessen die Aussicht da wir am Punkt sind wo man Pazifik und Atlantik zur gleichen Zeit sieht. Und runter geht die wilde Fahrt. 3’200 Meter fahren wir runter wieder an den Pazifik. Wieder im Sand angekommen geniessen wir das Wasser und lassen uns wieder ein Mal von der Flut überraschen. Was beim Hinlaufen ein kleines Flüsschen war, durchwaten wir beim Rückweg mit unseren Rucksäcken auf dem Kopf, damit sie nicht nass werden. Am nächsten Tag gehen wir, durch Fluttabellen besser vorbereitet raus zur Walflosse, eine Sandbank die nur bei Ebbe sichtbar wird. Nach dem Spaziergang wollen wir uns zur Erfrischung im Meer abkühlen, werden aber kurz darauf vom Bademeister rausgepfiffen. Die Wellen sind doch nicht so stark, haben wir gemeint, darum gehen wir rüber um nachzufragen was das Problem ist. Vor 5 Minuten ist ein 4 Meter langer Krokodil in diesem Abschnitt gesichtet worden meint er. Alles klar, die Abkühlung haben wir uns dann in der Dusche geholt. Den Abend geniessen wir mit unseren Bündner Freunden auf dem Camping bei einem gemeinsamen Nachtessen.

Unser nächstes Ziel ist ein berühmter aber etwas abgeschiedener Nationalpark. Der Nationalpark von Corcovado ist nur mit Guide betretbar, aber auf der Seite von Drake Bay finden wir einen gemütlichen Spaziergang am Rande des Nationalparks. Der Spaziergang wird zur Wanderung. Nass, weil vollgeschwitzt und wir durch mehrere matchigen Stellen laufen mussten kommen wir am Nachmittag wieder zum Auto, spannen unsere Blache (es regnet wieder) und kochen im trockenen ein warmes Nachtessen. Am nächsten Tag geht’s durch die Furten, teils 30 cm tief wieder zurück Richtung Zivilisation. Auf einem, von ausgewanderten Deutschen geführten Camping, wollen wir uns für den Grenzübertritt vorbereiten. Hier sehen wir auch noch die herzigen Totenkopfäffchen, wie sie von Palme zu Palme hüpfen und am Boden Rumtollen. Am Tag vor der Abfahrt, helfen wir ihnen noch mit der Ernte von Mangos, Yuccas und Kochbananen und werden mit ein paar für unsere Hilfe belohnt.

Ossa vaini schon darchau traversa ün pajais. Cha nus vain passainta bler, es davo quist lung text cler. Per Costa Rica vaivan nus grondas aspettativas. Per gronda part sun quellas gnüdas accumplidas. Il pajais es vast e plain natüra. Ater sco ils ultims pajais sa vezzaiva eir ingüna merda al ur da la via. L’influenza dal tourismus es pero gronda e blers pensiunaris (impustüt americans) as han chasads aint a qua usche tuot ils predschs sun fich ats ed ils indigens an fadia da sa praister products dal minchadi.

 

Übersetzungshilfe =)