Uss vein schon fatg spannnend tochen ch’el segund blog da Colombia crescha. Tgei vegn fatg cun Mitzi, tgei dati nov dallas duas schuarschinas ed sco seporteni puspei inaga en in grond marchà.
Mitzi wird noch kurz gewaschen und wir steuern eine Garage ausserhalb von Bogota an. Mit dem Besitzer waren wir schon in Kontakt, denn Mitzi hängt durch unsere ganzen Sachen hinten ganz schön durch. Ob das lösbar sei, beantwortete er mit kein Problem. Auf die Nachfrage kam dann auch die unschöne Antwort: Weil Kolumbien seit Jahrzehnten von einem Bürgerkrieg geplagt wird, gibt es ganz viele Leute die ihre Autos kugelsicher machen wollen oder müssen. Durch das zusätzliche Gewicht der Panzerung, die in normale Autos eingebaut wird, muss auch die ganze Federung angepasst werden. Es gibt also einen sehr grossen Markt um Autos stabiler zu machen. Am Abend schlafen wir noch auf einem 24h-Parkplatz und wollen auf unsere Ankunft in Bogota ein Bier trinken. Im Laden greifen wir das Bier aus dem Regal das wir kennen aber eine leicht andere Farbe als normal hat. Aufm Parkplatz angekommen stellen wir unseren groben Irrtum fest: Von Bier nur ne kleine Spur. In unserer Eile und Vorfreude haben wir das mehr als gewöhnungsbedürftige Cola-Pola Bier Mischgetränk geschnappt. Mit dem ersten Schluck kommt’s fast hoch. Wenn man weiss auf was man sich freuen kann ists noch immer gruuusig. Nach der ersten Dose und überstandenen Speikrämpfen müssen wir nochmals raus und kaufen uns richtiges Bier.
Auf der Fahrt nach Bogota lernen wir, dass Uber in Kolumbien Graubereich ist. Unser Fahrer wird rausgenommen und muss den 4-fachen Fahrpreis Strafe zahlen - ein Trinkgeld legen wir drauf. Bogota ausgeschlafen, gehen wir zuerst wieder mal in’s Hipster Restaurant und geniessen guten Kaffe und ein Zmörgeli. So gestärkt geht’s ab ins nationale Gold Museum. Nachdem wir uns von den ganzen Scharen abgesondert haben, finden wir Zeit die Kunstwerke zu geniessen. Von riesigen Masken zu Krügen und winzigen Figuren sehen wir alles und sind beeindruckt von der Handwerkskunst. Gold kaufen wir keins aber weiter geht’s ins Smaragdmuseum. Kolumbien ist das einzige Land das Klasse 1 Smaragde findet. Die Steine sind wunderschön und das Museum zeigt auch wie sie gefunden werden. Leider ist der Umweg zu den Smaragdminen zu gross und wir geniessen die Steine in der Haupstadt. Geschliffene Smaragde sind uns zu teuer und ein ungeschliffener, noch mit Verunreinigungen gespickter zeigt auch schöner die Herkunft. Auf dem Markt werden wir fündig und werden auch von einem herzigen Verkäufer beraten, der sein schönstes Stück Sabina nur ungern verkauft. Nach der Nachricht, dass Mitzi heute fertig wird, machen wir uns auf den Weg zurück. Mit Bus und Tram geht’s raus in die Aussenbezirke. Bei Mitzi angekommen geniessen wir den Abend, bestaunen unsere neuen Stossdämpfer und merken schon bei der ersten Fahrt den Unterschied.
Weiter geht’s Richtung Medellin. Auf der Fahrt dahin besuchen wir durch Zufall noch das frühere Anwesen von Pablo Escobar. Wir wollen hier unbedingt die Hippos bestaunen. Beim Eintreten in den jetzigen Freizeitpark gibt’s schon ein mulmiges Gefühl. Die Hippos sehen wir am Anfang von weitem in der Lagune und freuen uns, das sie so viel Platz haben. Je weiter wir in den Park kommen, desto mehr verschwindet dieses Gefühl aber. Die Strausse werden zu zehnt in einem kleinen Käfig gehalten, wo sie keine Chance haben die Beine zu vertreten. Die Wildkatzen haben grössere Gehege, der einzige Schattenplatz wurde aber so konzipiert, dass die Löwen, Tiger, Jaguare und Pumas nur beim Turifenster Schatten geniessen können. Die dummen Turis die an die Scheibe klopfen müssen wir schon ein paar Mal anschnauzen aber bringt ja auch nichts. Der Teil mit den Einheimischen Tieren gibt uns aber den Rest. Nachtaktive Tiere die während dem Tag im Käfig rumtigern, Affen die ihre Pfoten aus dem Käfig halten und absolut menschenfixiert sind und keinen Platz haben sich drei mal umzudrehen. Uns kommen die Tränen. Wir würden dies niiiiiiie wieder machen, dies zu unterstützen ist krank und das haben wir leider erst nachträglich gemerkt.
Weiter geht unsere Reise Richtung Medellin und beim nächsten Stop können wir zum Glück nur Touristenscharen beobachten. Wir schlafen an der Lagune und besteigen den berühmten Peñol Felsen. Hunderte Stufen rauf für eine gute Aussicht und oben gibt’s ein MaracuMango: Michelada mit Maracuya und Mangostücken. So gestärkt geht’s wieder runter und im Dörfchen finden wir ein cooles Restaurant, dass Gerichte aus dem Amazonas anbietet. Dort kaufen wir noch zwei Coca-Limonaden und verabreden uns mit den Eltern von einem guten Freund den wir im Zug von Toronto nach Vancouver kennen gelernt haben. Zufälligerweise haben sie morgen Zeit und wir freuen uns extrem sie zu sehen. Auf ihrer Terrasse hat man eine wunderschöne Aussicht und sie zeigen uns ganz viele neue, einheimische und leckere Früchte. Beim Abschied sagen sie uns noch welche Strassen am besten nach Medellin reinführen und wünschen uns weiterhin eine gute Reise.
Soo jetzt geht’s schon wieder in eine Grossstadt, aber diesmal sogar mit eigenem Auto. Der Verkehr ist weniger schlimm als gedacht und weil unser Zimmer nicht so weit von der Autobahn liegt, ist es auch entspannt dieses zu erreichen. Mitzi darf in einer Tiefgarage schlafen und wir geniessen unser zweistöckiges Apartment. Das coole dran ist, dass es im oberen Stock ein Affennetz hat, in das man sich ausruhen kann. Nachdem wir uns das Karomuster auf dem Rücken geholt haben, gehen wir die Stadt erkunden: Der erste Tag verbringen wir im Turiviertel und müssen ganz viele Leute belehren, dass wir unseren Kaffe nicht mit Milch trinken oder was auch immer sie uns andrehen wollen. Den Abend lassen wir in einer Pizzeria ausklingen und geniessen wieder Mal die internationalen Köstlichkeiten. Am nächsten Tag machen wir eine Tour durch die früher berüchtigte und jetzt berühmte Comuna 13. Am Tag vorher haben wir einen lokalen Guide gefunden der auch viele Sozialprojekte in dem Viertel unterstützt. Wir müssen selber per U-Bahn und Fussmarsch anreisen und werden mit einem leckeren Eis und einer gruseligen Geschichte begrüsst. Unser Guide konnte teils wochenweise nicht in die Schule, da die Strassen zu gefährlich waren. Das Viertel wurde teils von Rebellen und teils von Drogenhändlern regiert. Die anfänglichen Versuche der Regierung die Kontrolle wiederzuerlangen sind fehlgeschlagen und die Opfer unter der Zivilbevölkerung höher als durch Gangs. Mit der Zeit hat man gemerkt, dass ein Wechsel nur von innen vollzogen werden kann. Durch Unterstützung von sozialen Gruppen aus der ganzen Welt wurde der Bevölkerung die Kunst nahegebracht. Gelangweilte Jugendliche haben angefangen zu malen, zu tanzen und Musik zu machen.
Dies war so erfolgreich, dass einige international bekannt wurden und das Viertel dem Tourismus geöffnet wurde. Die Schattenseite davon aber leider, dass Spielplätze Souvenir-Ständen weichen mussten und unser Guide sich entschieden hat, seine Kinder nicht da aufwachsen zu sehen. Den Nachmittag verbringen wir in den Seilbahnen der Stadt. Da Medellin in einen Kessel gebaut wurde war’s einfacher eine Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel zu bauen und durch diese hat man eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt. Den Abend lassen wir früh ausklingen den wir haben verschwitzt bei der Buchung zu schauen, wann unser Auto in der Stadt fahren darf. Die Stadt hat den Verkehr so geregelt, dass jeden Tag andere Nummernschilder fahren dürfen. Unser Auto ist bei unserem Verlassen leider davon betroffen. Dies heisst für uns morgens um vier aufzustehen und um halb fünf losfahren, da die Regelung ab fünf Uhr eintritt.
Auf unserem Weg aus der Stadt raus, kommen wir in den Vorgeschmack unseres nächsten Ziels Auf der ersten Tanke ausserhalb der Stadt. Wir tanken und holen einen Kaffe, kostet nix und ist verdammt gut der Kaffe. Wir fahren Richtung Kaffedreieck und freuen uns sehr, wenn der Kaffee auf der Tanke schon so lecker ist. In Salento angekommen schlafen wir bei einem Pferdestall auf der Wiese und fragen ob wir ausreiten dürfen. Bereits am nächsten Tag werden unsere Pferde, Aventurero und Canario gesattelt. In bestem Western Style reiten wir aus dem Dorf raus und kommen langsam ins Grüne. Auf unsere Frage ob wir auch galoppieren dürfen meint unser Guide nur: Natürlich. Zum Glück haben wir im Sattel unser können gezeigt und so die Erlaubniss erhalten. Als wir dann im flachen die Teerstrasse verlassen geht’s dann auch schon los. Von einer Flussquerung zur nächsten machen wir kleine Rennen und geniessen es in vollen Züge. Zum Glück haben wir noch gefragt, ob wir die längere Tour machen dürfen denn es macht sooo richtig Spass. Am Nachmittag kommen wir zurück ins Dörfchen, gehen Nachtessen und fallen müde und verspannt ins Bett. Am nächsten Tag fahren wir zu Kolumbiens Nationalpflanzen, die Wachspalmen aus Cocora. Riesig und richtig alt können die werden. Trotz Muskelkater machen wir auch hier den längeren Spaziergang, geniessen die Aussicht und entscheiden, dass wir am nächsten Tag die Abenteuerstrasse in den nächsten Ort fahren. Mit unseren Kollegen nehmen wir die Strasse bei Nebel und Nieselregen in Angriff. Zum Glück sind wir zu zweit denn teils wird es eine schöne Rutschpartie mit dem Wetter. Als es aufklart können wir aber so richtig das Tal geniessen, in dem überall die Palmen wachsen.
Unser nächstes Ziel ist auch schon klar. Die bunte Wüste von Tatacoa. Über Eisenbahnbrücken fahren wir in den grauen Teil der Wüste und können wieder Mal das Alleinsein geniessen. Den nächsten Tag verbringen wir dann im roten Teil, gehen spazieren und bewundern die Schönheiten und das kleine verschlafene Dörfchen. Runter nach Ecuador schlafen wir noch bei einem Gleitschirmplatz und lernen zwei Schweizer kennen, die sogar ihren ersten Sohn in Ecuador begrüssen durften. Nach einem lustigen Abend und einem verwirrten Hund mit Schatten geht’s weiter Richtung Süden. Durch unsere Freunde lernen wir von einem Vogel- und Affen Sanctuary im Süden, fast schon im Amazonas. Nach der Tour geht’s dann über eine Bergstrasse die den netten Beinamen Camino de la muerte hat Richtung Ausgang. Vor dem Ausgang schlafen wir noch bei der berühmten Felskirche las Lajas und lernen von Reisenden die von Ecuador kommen, dass die Regierung in Ecuador etwas bedrängt ist und sie Streiks hatten. Dies soll jetzt aber alles geklärt sein und wir machen uns für den Grenzübertritt bereit.
Davo bundant 2 mais a Columbia esi temp dad ir inavant. Il cumgia es greiv, jent füssni statt plü lönch a qua. Ma scha restain, lura nu rivini mai inavant. Davo l’america centrala d’eira quist noss prüm pajais ill’america dal süd. La natüra d’eira diversa. Ma chai chi resta in regordanza sun las persunas: Cordial e bonderfuts. Adüna plain interess gnivni a tschercher il discuors cun nus. Sajür nun es quist statt l’ultima visita, i da amo ische bler da vezzer a Columbia.

