Uss selegrein schon puspei sin noss proxim pajais. Quella part cheu sin rumontg ei uss mo cuort per che vein quei per realisau el caffe cu che essan vida charger sü el. Proxima jada puspei da plü.

Wir freuen uns aber schon bald über den riesigen Salzsee von Tolar Grande und merken, dass es keine Empanads gibt, da wir keine Argentinischen sondern nur noch ein paar Chilenische Pesos übrig haben. Runter fahren wir dann wieder durch wunderschöne Landschaften in grünen Tälern mit besch*i*ß*e*** Strassen. Purmamarca wird dann auch schon unser erster Schlafplatz in Argentinien denn wir wollen die Regenbogen Berge wieder bestaunen. Nein, hat nix mit Regenbogen Flagge zu tun sondern mit der grossen Ansammlung von verschiedenen Mineralien, die wunderschön aufgeschichtet den Bergen verschiedene Farben geben. Wir essen dann auch schon wieder eine Art Tortilla die mit Käse und Schinken oder Käse und Salami gefüllt ist und hier überall auf den Strassen angeboten wird. Nach dem Spaziergang durch die Regenbogen Berge strecken wir unsere Fühler Richtung Süden und damit der Haupstadt der gleichnamigen Provinz: Salta.

In Salta, gehen wir nochmals gross einkaufen und verabschieden dann bald schon unsere Freunde mit einem leckeren Asado. Sie müssen leider weiter, und wir geniessen noch etwas die angenehmen Temperaturen hier. Da wir unsere Weiterreise noch etwas verschieben wollen, suchen wir im Norden der Stadt einen gemütlichen Camping. Der deutsche Besitzer wohnt schon seit langem in Salta und kennt auch viele spannende Geschichten, wie sich Argentinien verändert hat und noch verändern sollte. Die Gespräche werden von herrlichen Temperaturen, gutem Essen und dem allmorgendlichen Pferde und Hunde streicheln begleitet. Wir geniessen die Ruhe, finden wieder richtig guten “strackin” (Sabina fragen)” und lassen unsere Seele etwas baumeln. Bevor wir die Stadt verlassen gehen wir noch etwas Geld abholen und machen uns dann auf in das Valle de la Concha. Beim Durchqueren der Tabakfelder im Süden der Stadt machen wir noch kurz halt bei einer herzigen Gemeinschaft, die sich spezialisiert hat den kompletten Verarbeitungsprozess selbständig und lokal zu machen. Während die Männer auf den Feldern arbeiten, suchten sich die Frauen eine Beschäftigung. Sie fingen also an, die Tabakbauern nach gutem und herkömmlichem, nicht Standard-Tabak zu durchsuchen. Als sie diesen gefunden haben, fingen sie an den Tabak zu fermentieren, trocknen und ihn als Pfeifen- und Zigarrentabak zu vermarkten. Der Grund wieso sie das gemacht haben, war vorallem auch da sie meinten der Tabak kann nirgends gekauft werden. Die ganze Produktion wird exportiert und falls sie Tabak brauchen müssen sie, von irgendwo importierten Tabak im grossen Laden kaufen. So fahren wir dem Fluss weiter und kommen immer mehr in das karge Tal. Hier wird gut sichtbar wozu Regen und Sonne im Stande sind. Da wir nicht die passenden Worte finden, verweisen wir auf die Bildergalerie und wünsche, dass ihr euch selbst ein Bild davon macht. Wieder finden wir die farbigen Berge und wunderschöne Canyons (Das konnten wir etz nicht unterlassen :). Bald wird die Wüste grüner und wir nähern uns dem fruchtbaren Valle Calchaquile. Wir können bald schon Trauben, Feigen und einen ganz speziellen Wein am Strassenrand kaufen. Der Mistela Wein ist eine hausgemachte Köstlichkeit, die an Portwein erinnert. Fruchtig im Mund aber mit herbem Abgang - vielleicht auch einfach ungefilterter Traubensaft mit Bumms. Im Hauptort Cafayate lassen wir uns dann ein paar Tage nieder und tauchen ein in die allgegenwärtige Weinkultur. Wir geniessen Empanadas mit 20 Variationen mit einem Krug Hauswein und ruhen uns (zT auch schlafend auf einer Parkbank) auf dem Hauptplatz aus. Für den Abend haben wir uns entschieden, eine Weindegustation zu machen, denn wir wollen eine Bodega besuchen, wollen aber nicht eine besuchen deren Wein uns nicht super schmeckt. Wir lassen uns also vom Kenner mit Geschichten über den Wein, Probiergläsern und lokalen Köstlichkeiten verköstigen. Mit einem Bauch voller Empanadas machen wir uns wieder gegen Norden. Diesmal jedoch auf der ikonischen und uns lange begleitenden Ruta 40. Nach Cafayate wird diese bald zur Schotterpiste und die grünen Felder sind eigentlich nur noch an Flussnähe. Ansonsten ist es wieder karg, heiss und von roter Erde bedeckt. Auf halbem Weg entscheiden wir uns eine Bodega aufzusuchen, von der wir immer wieder gehört haben. Da die Tours nur auf Reservation gemacht werden, wir kein Internet haben und der Fluss die Strasse zur Bodega durchquert sind wir lange am werweissen ob wir die 30 Kilometer Umweg fahren wollen. Wir stehen also am Fluss und warten bis ein lokaler durchfährt. Nach ca einer halben Stunde nähert sich von der anderen Seite ein Pickup und gibt gas. Tief ist das Wasser nicht und solange wir uns an die Stromleitung halten, die die betonierte Strasse markiert sollte nichts passieren. Nach dem wir so lange gewartet haben, gehen wir auch durch. Sabina macht ein Video und Diego und Mitsi schauen, dass wir auf der anderen Seite ankommen. Die Piste ist besser und dann wieder schlechter, aber bald öffnet sich das Tal und wir kommen zu einer wunderschönen Bodega. Der Schweizer hatte wohl Geschmack. Die Bodega Colomè wurde vor ca. 20 Jahren von einem Schweizer aufgekauft und von diesem gepflegt, bis sie den Ruf hatte einen der besten Weine in der Region herzustellen. Berühmt wurde sie aber vorallem weil sie Wein aus den höchstgelegenen Reben hervorbringt. Der Vino Altura Maxima wird auf 3’000 MüM geboren. Sympathisch macht die Bodega auch, dass sie das umliegende Dorf in die ganzen Prozesse miteinbezieht. Wir stehen also vor offenem Tor und hoffen eine Führung ohne Reservation machen zu können. Unser Glück beschert uns zwei Holländer, die gerade eine Tour angefangen haben und es nicht stört, wenn wir uns dazugesellen. Wir können also mit ihnen die Reben durchlaufen, die Keller und Abfüllanlage besichtigen und unserem Guide Löcher in den Bauch fragen. Zum Schluss der Tour dürfen wir noch das James Turrell Museum besuchen. Der Künstler wurde von Donald Hess gebeten ein Museum zu machen, in dem er mit Licht und Weiten, Schatten und Raum spielen darf. Das Museum ist sehr spannend und der Wein bleibt uns noch lange in Erinnerung. Wir sind froh diesen Umweg gemacht zu haben und verabschieden uns von unseren Glücksholländern. Nächster Stopp ist das kleine verschlafene Örtchen Cachi. Wir machen’s uns auf dem Camping gemütlich und gehen ins Dörfchen zum Essen, Trinken und das Leben geniessen. Die Tage sind ruhig und das spannendste ist eine unwirkliche Begegnung, die wir auf dem Camping machen. Auf den Platz neben uns fährt irgendwann ein Camper mit einem weissen Nummernschild, Steinbock und GR Buchstaben drauf. Um dem Zufall das Krönchen aufzusetzen merken wir während dem Gespräch, dass sich Diegos Mutter und unsere Nachbarn kennen. Damit nicht genug, zeigen die lieben Nachbarn sogar noch ein Bild, dass sie und Diego vor mehr als 10 Jahren in Salta an einem Zmorgatisch zeigt. Doo verstosch jo echt nit ob d welt nit glich as dorf isch. Als wir drüber schlafen ist die Geschichte immer noch so passiert und wir sind ganz… “joo wie saisch dem etz wen nit glaubsch was passiert isch unds trotzdem so isch”. Wir geniessen noch etwas Cachi und machen uns dann über die Kakteenroute auf den Weg nach Salta. Im Nationalpark de los Cardones begrüssen wir unsere ersten Guanacos, bestaunen die riesigen Kakteen, kaufen noch einen Lalami (Lama+Salami) und sehen bei unserem Abstieg ins grüne Tal sogar noch wunderschöne Kondore vorbeiziehen. Wir lassen uns wieder in Salta nieder und bringen Mitzi ins Wellness. Der Mechaniker meint dann bald, dass der Stossdämpfer hinten kaputt, die Stabilisatoren der Lenkung beinahe kaputt und Ersatzteile für japanische Autos zu bekommen in ganz Argentinien schwer ist. Wir machen uns also sofort auf mit unserem Mech verschiedene Shops abzuklappern um Teile zu suchen. Ölfilter und Öl ist einfach, Luftfilter ist Glück, Stabilisatoren sind andere aber passende und den Stossdämpfer lassen wir in einer Hinterhofgarage reparieren. Wir schlafen also eine Runde in der Werkstatt und können am nächsten Tag unsere Katze wieder wie neu schnurren lassen. Da die Stossdämpfer hinten von innen ausgebaut werden müssen, nutzen wir gerade noch den Staubsauger wenn alles ausgeräumt ist. Die nächsten Tage verbringen wir bei einem Bekannten von Diego, der uns eingeladen hat und ganz gespannt auf unsere Abenteuer ist. Am Abend gibt’s verspätetes Asado (Verspätet nur aus Schweizer Sicht, denn wir fangen immer um 21:00 Uhr an zu feuern und essen nie bevor 24:00), Mate und die eine oder andere Flasche guten Argentinischen Wein. Nach dem alle Fotos sortiert, alle Blogs geschrieben und die Neuigkeiten ausgetauscht sind merken wir das es an der Zeit ist Abschied zu nehmen und uns auf die Weiterreise zu begeben. Wir wollen in Patagonien sein, bevor’s kalt ist und anfängt zu regnen.

Gute Vorsätze sind dazu da über Bord geworfen zu werden. Wir halten in Cafayate und kaufen Empanadas und Wein für den Weg. Die nächste Verzögerung ist nicht unsere Schuld, denn die Polizei nimmt es sehr genau unser Auto zu durchsuchen und will bei jeder Vitaminpille den Hersteller und Verwendungszweck auf spanisch wissen. Die Leute machen aber nur ihren Job und bleiben freundlich. Das freut uns doch auch, dass kontrolliert wird, auch wenn wir nicht die sind die sie suchen. Beim Abbiegen auf die Schotterpiste kommt dann noch ein dummer Zwischenstopp. Diego liegt wieder Mal unter dem Auto und montiert den Ersatzreifen, da einem Steinchen unsere Weiterfahrt wohl nicht gefallen hat. Im Herzigen Dörfchen Santa Maria machen wir also einen Halt bei der Gomeria, sind im WLAN am Mate trinken und quatschen mit dem Mechaniker wie sich Argentinien verändert während er den Reifen flickt. Mit neuem Reifen machen wir uns dann nach Tipp von ihm auf den zweitgrössten Kaktus von Südamerika zu suchen. Durch Gestrüpp und steile Strassen finden wir ihn dann und sind absolut begeistert von dem Umweg. Da noch uralte Wandmalerein auf dem Weg sind, entscheiden wir uns nicht die Haupstrasse zu gehen sondern eine Nebenstrasse die sich als ziemlich schlimmste Piste unserer Reise herausstellt. Als sie immer schlimmer wird, sind wir bald schon dran umzukehren, hoffen jedoch immer das sie nach der nächsten Kurve besser wird. Nach einem zwei stündigem Umweg finden wir die Wandmalereien uns stehen vor einem Schild, dass den Zutritt nur mit Guide erlaubt. Wir essen kurz was, begrüssen die Pferdchen die rumschwirren und machen uns dann weiter. Wir geniessen die Provinz Catamarca und kommen bald an unser Ziel. Die Verzweigung in die Puna Ebene, eine Hochebene die verlassen von der Zivilisation nur von ein paar Minenarbeitern und Vicuñas bewohnt wird. Wir tanken nochmals alles voll und fahren zuerst wieder durch grüne Täler, bevor die Strasse ansteigt um auf 3’000 MüM uns einen wunderschönen Vulkan zu zeigen. Beim Vulkan geniessen wir einen Blick auf die Lagune und hoffen, dass uns vor lauter Wind nicht das Dachzelt abrupft. Der nächste Tag startet mit viel Tatendrang und einer Fahrt durch das Vulkanfeld. Sabina meint Diego darf sich keinen Fussraspelstein mitnehmen, da wir im NP sind und daher bleiben sie leider rau wie eh und je. Wir geniessen dann noch die Kalksteinfelsen von Piedra Pomez und fahren zurück nach Antofagasta. Vor lauter Sand wird leider jedoch ein Stein übersehen, der sich als Matterhorn unter den Arschlochsteinen herausstellt. Unser Pneu mach Pffft und ist innerhalb von Sekunden flach. Wir legen uns wieder unters Auto und wiederholen das Prozedere wie wirs bereits kennen. Wind trotzen und das Sandstrahlen geniessen, unters Auto und kaputtes Rad wieder ins Auto. Beim Mech kommt dann die Botschaft wie man sie gerne hört, wir sie jedoch halb erwartet haben. Das Matterschloch hat uns die Seitenwand aufgerissen und der Patch meint der kokakauende und darum nicht ganz verständliche Mech wird zu 50% oder so funktionieren. Nach einer kurzen Bedenkzeit sind wir so blöde und gehen einkaufen, denn wir wollen noch die restliche Puna und das abgelegene Antofalla besuchen. Man kann etz von Glück mit den Dummen oder Pech dem der’s verdient reden, denn nach etwa 20 Kilometer, während wir eine Herde Vicuñas am fotografieren sind, setzt das allseits verdammte Zischen wieder ein. Pffffft und der Reifen ist so platt wie am Tag vorher. Da es mit Stress nicht besser wird, fahren wir schön an den Rand, nehmen die Stühle raus, trinken einen Mate und fragen uns was wir machen sollen, ausser dem normalen unters Auto legen und Reifen wechseln. Wir mögen unsere Geolander Reifen und alt sind sie schon gar nicht. Im WiFi kommt dann die Ernüchterung: Wenn Ersatzteile schwierig sind, ist unsere Reifengrösse unmöglich. Wir telefonieren mit dem offiziellen Yokohama Partner im Hauptort von Catamarca und werden vertröstet, dass die Reifen frühestens in einem Monat da sein werden. Jaa nee, spinnsch eigentlich mit m ersatzreifa do an monat umakrebsa. Wir suchen uns also andere Händler und versuchen unser Glück ca. 500 Kilometer von unserem derzeitigen Standort entfernt. Sie haben All-Terrain Reifen in unserer Grösse und können die auch Montieren, aber nur wenn wir in 1.5 Stunden da sind. Navi zeigt, 1.6 Stunden Fahrzeit und wir sind am Schwitzen ob wir jetzt schnell fahren, mit dem Ersatzreifen oder langsam und dann auch weiter mit Ersatzreifen, denn heute ist Samstag, morgen Sonntag und bis Dienstag Feiertag also geschlossen. Zum Glück nehmen Argentinier auch ihren Feierabend nicht so verdammt pünktlich und wir kommen in der Garage an, sogar mit etwas Zeit zum überlegen ob wir jetzt keine Winterreifen drauf tun wollen obwohl wir nach Süden in den Herbst fahren. Die Reifen machen aber einen guten Eindruck und wir entscheiden uns, dass wir hald einfach vorsichtig im kalten fahren werden. Nachdem unsere Reifen gewechselt sind, kaufen wir uns noch bei einer herzigen Tienda wunderbare Empanadas und können dem Umweg noch was gutes abgewinnen. Auf dem Rückweg halten wir dann noch beim Ruta 40(00km) Schild und sind glücklich über unsere Entscheidung und das wir weiterfahren können. Wir finden einen herzigen Camping in Tinogasta und bleiben zwei Tage dort. Bei unserem Relaxen kaufen wir noch etwas Oliven und lernen einen Radfahrer kennen, der die gleiche Strecke wie wir in Angriff nehmen will. Sabina lernt sogar noch einen herzigen Papagei kennen, der nicht von ihrer Schulter gehen will. Unser nächstes Ziel wäre der Passo de San Francisco, da dies jedoch eine 400 Kilometer lange Holperstrecke mit Höhen und Tiefen ist, und wir noch die Landschaft der Balcones de Pissis anschauen wollen kehren wir am Abend nochmals auf den Camping zurück. Als Erklärung: ca 100 Kilometer nach der letzten Tankstelle biegen wir zu den Balcones de Pissis ab, verbringen unseren Tag dort und haben noch ca 300 Kilometer Restreichweite auf der Anzeige für die 300 Kilometer. Wir lehnen das Risiko also ab, fahren zur Tankstelle und nehmen den Pass am nächsten Tag in Angriff. Auf dem Rückweg sehen wir unseren Velokollegen und bieten ihm an, Früchte, Gemüse und Wasser aus dem Ort mitzunehmen und ihm das am nächsten Tag auf den Pass hochzuchauffieren. Gesagt, getan wird der Proviant auf argentinischer Seite in einem Refugio deponiert und wir fahren rauf an die Grenze. Was für eine überwältigende Landschaft mit den Lagunen, Vicuñas und kompletter Einsamkeit. Am Zoll angekommen sind wir froh, dass die Restreichweite für die 1.5 fache Strecke reicht und wir in Argentinien ohne Probleme ausreisen dürfen. Der Chilenische Zoll ist dann ca. 60 Kilometer weiter, die Strasse wird schlechter und im Grenzgebiet zu übernachten ist verboten. Wie die chilenische Seite uns dies mal empfängt gibts im nächsten Kapitel, denn hier haben wir eeeeh schon zu viel geschrieben, aber heey war huaaaaa…do würd jetzt n tumma spruch ko…ra schööön.

 

 

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